In eigener Sache
W&P Dynamic Growth CHF gewinnt Lipper Award
Kürzlich haben die Lipper Fund Award die besten Fonds ausgezeichnet. In der Kategorie Mixed Assets CHF (3 Jahre) erreichte unser Strategiefonds W&P Dynamic Growth CHF den 1. Rang. Diese Auszeichnung ist ein Beleg und eine besondere Anerkennung für unsere konsequente Investmentstrategie, unsere fundierte Analyse und der nachhaltigen Performance. Lipper ist ein weltweit anerkannter, unabhängiger Spezialist für Fondsanalyse und-bewertung. Die Lipper Fund Awards gelten international als renommiertes Qualitätssiegel, da sie auf einer transparenten, datenbasierten Methodik beruhen.
Anlagepolitischer Bericht für das 1.Quartal 2026
Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran war das überragende Thema an den Finanzmärkten im 1. Quartal 2026. Die Einschränkung der Weltwirtschaft mit Erdöl und Derivaten durch die fast komplette Schliessung der Strasse von Hormus liess die Energiepreise explodieren, weckte Inflationsängste und änderte die Zinserwartungen massiv, indem auf eine Verschärfung der Geldpolitik gesetzt wurde. Die Kapitalmarktzinsen bewegten sich angesichts der erhöhten Inflationsgefahr nach oben und die Risikoprämien stiegen im Gefolge der gestiegenen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten.
In der Summe führte dies zu leicht negativen Renditen von Obligationenanlagen. Der US-Dollar erwies sich als Fluchtwährung und legte – entgegen dem strukturellen Abwärtstrend – gegenüber den meisten Währungen zu. Der Schweizerfranken zeigte sich annähernd gleich stark und wertete sich zum Euro etwas auf. Nach einem gewaltigen Boom zu Beginn des Jahres reagierten die Edelmetallpreise eher enttäuschend auf die kriegerische Entwicklung. Beim Goldpreis verblieb per Saldo noch ein Plus von 7%. Der Aktienmärkte erlitten Einbussen in unterschiedlichem Ausmass.
Während der Weltindex rund 4% verlor, blieb das Segment der aufstrebende Märkte und der kleiner kapitalisierten Werte erstaunlich stabil. Der Schweizer Aktienmarkt hielt sich mit einem Verlust von 2% relativ gut. Die Technologie Börse Nasdaq verlor am deutlichsten, was vorab auf Wertverluste bei Software-Aktien zurückzuführen war, welche von KI- Entwicklungen herausgefordert waren. Die Sektoren IT und Kommunikation zählten denn auch zu den grössten Verlierer im 1. Quartal. Starke Einbussen verzeichneten auch Werte des zyklischen Konsums.
Entwicklungstendenz – Hoffen auf ein schnelles Kriegsende
Je länger der Krieg andauert, desto grösser ist der Schaden für die Weltwirtschaft zu veranschlagen, was Aktienmärkte, Rohstoffpreise und risikoreiche Obligationen deutlich belasten würde. Bislang überwiegt die Hoffnung auf eine baldige Einstellung des Kriegsgeschehens im Mittleren Osten und eine (allmähliche) Normalisierung in der Erdöl-Versorgung. Damit wäre eine Entspannung beim Erdölpreis zu erwarten, verbunden mit rückläufigen Inflations- und Zinserwartungen, was sich günstig auf die effektive Zinsentwicklung, respektive Preise von Obligationen auswirken würde.
Aktienmärkte werden ebenfalls profitieren, wobei es zu einer Umkehr der zuletzt favorisierten Sektoren kommen dürfte. Die Frühindikatoren für den wirtschaftlichen Verlauf in den grössten Volkswirtschaften vermittelten zuletzt noch immer ein ansprechendes Wachstum, so dass auch eine positive Entwicklung der Gewinne zu erwarten ist. Vergessen ging auch, dass Trump’s Zollpolitik durch ein amerikanisches Gericht zurückgebunden wurde und dadurch die handelspolitische Lage entschärft wurde.
Als Fazit dieser Einschätzungen würden wir an einem breit diversifizierten Aktienportfolio festhalten und im festverzinslichen Bereich unverändert auf Qualität und Liquidität achten. Edelmetalle dürften von fallenden Zinsen und verbesserten Konjunkturperspektiven profitieren und eine gewisse Stabilität ins Portfolio bringen.